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Was heißt Vererbung?

Wir sehen unseren Eltern ähnlich, weil wir von Mutter und Vater jeweils die Hälfte der Chromosomen erben. Warum sehen dann nicht alle Kinder zweier Individuen gleich aus?

Wir bekommen also je 23 Chromosomen. 23 von der Samenzelle des Vaters und 23 von der Eizelle der Mutter. Aber eben nicht bei jedem Kind genau die gleichen 23. Bei der Produktion von Samenzellen oder Eizellen wird aus den 46 verschiedenen Chromosomenkonstellationen durch einen Vorgang namens „Crossing over“ aus dem zuvor doppelten Chromosomensatz (diploid) die fertige Samen- oder Eizelle aus nur mehr einem Chromosomensatz (haploid) gebildet. So ergeben sich 2²³ oder 8.388.608 Möglichkeiten. Diesen ganzen Vorgang nennt man Meiose. Natürlich folgt die Vererbung bestimmen Regeln, den Mendelschen Regeln. Wenn man jedoch von vererbbaren Krankheiten spricht, sind vor allem 2 Vererbungsarten relevant: Autosomal Dominant: Das Vorhandensein des merkmalprägenden Gens auf einem der beiden homologen Chromosomen genügt, um das Merkmal in Erscheinung treten zu lassen. Autosomal Rezessiv: Das Vorhandensein des kranken Gens auf beiden homologen Chromosomen ist nötig.

Die meisten Ataxien werden dominant vererbt. Bei der Friedreich´schen Ataxie verhält sich die Vererbung rezessiv (siehe rezessive Vererbung).

fataxie/vererbung.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/23 13:13 von Bernhard