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Das FPZ-Konzept

Dieses Konzept wurde nicht für Rollstuhlfahrer entwickelt, aber durch die Fixierung bzw. Stabilisierung in den Geräten doch geeignet. Man sollte sich nur mit Trainern gut arrangieren bzw. eine 1:1 Betreuung erwirken. Gerade für Patienten, die einen Rollstuhl benutzen, ist es sinnvoll, eine Begleitperson mit dabei zu haben, die beim Gerätewechsel behilflich ist.

Das Forschungs- und Präventionszentrum zur Analyse und Optimierung der Funktion von Wirbelsäule und Bewegungsapparat (FPZ) Köln hat im Zeitraum von 1990 bis 1998 in Zusammenarbeit mit der Universität Köln ein eigenes Konzept zur Vorbeugung und Beseitigung somatischer Rückenprobleme entwickelt: das FPZ Konzept.

1998 wurde die Trainingsmethode mit dem deutschen „Richard Merten-Preis“ausgezeichnet. Dieser Preis würdigt Entwicklungen, die herausragende Qualitätsverbesserungen in der Humanmedizin ermöglichen.

Das Forschungs und Präventionszentrum Köln veröffentlichte während der letzten 12 Jahre in zahlreichen medizinischen Medien eine Reihe von Fachpublikationen über die wissenschaftlichen Studienergebnisse des FPZ Konzeptes. Dies stellt auch die Einzigartigkeit und fundierte wissenschaftliche Basis des von uns verwendeten Trainings dar.

Das Primärziel der Trainingstherapie ist die Optimierung der wirbelsäulenstabilisierenden Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur inklusive Beseitigung bzw. Reduktion vorhandener Dysbalancen (muskuläre Ungleichgewichte) und Asymmetrien.

Im Mittelpunkt der langfristig orientierten Trainingstherapie steht die intensive körperliche Aktivierung des Patienten.

Ein ausgewogener und übersichtlicher Maßnahmenmix aus Krafttraining an den FPZ High-Tech-Geräten, Funktionsgymnastik zur Mobilisierung der Wirbelsäule, zur Dehnung und Koordinationsverbesserung sowie Kräftigung der Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur, Edukation und Erlernen von wirbelsäulengerechtem Verhalten und wirbelsäulenschonenden Bewegungstechniken sowie Techniken zur mechanischen Entlastung der Wirbelsäule und zur Entspannung der wirbelsäulensichernden Muskelgruppen ermöglicht die systematische Ansteuerung der Therapieziele.

Die Therapiemethoden des FPZ KONZEPTS wurden im Rahmen der 16jährigen Konzeptentwicklung mit mehr als 100.000 Patienten erfolgreich erprobt, überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt.

Das anfängliche Aufbauprogramm umfasst in der Regel 24 Therapieeinheiten, die innerhalb von 12-14 Wochen absolviert werden.

Nacken- Halsmuskulatur Rückenmuskulatur Bauchmuskulatur Oberschenkel Trapezmuskulatur und Bizeps Schultermuskulatur Rumpf Rotation

Das nachfolgende weiterführende Programm wird in Abhängigkeit vom erreichten Trainingszustand und der Motivation des Patienten mit minimaler Häufigkeit durchgeführt (im Mittel eine Einheit pro Woche). Jede Therapieeinheit dauert 60 Minuten.

Für das ergänzende Training zu Hause und auf Reisen werden zusätzlich individuelle Gymnastikprogramme entwickelt - detailliert, leicht verständlich und in schriftlicher Form. FPZ-Rückenzentren gibt es 1x inder Schweiz, 3x in Spanien, 4x in Österreich und 80x in Deutschland (wenn ich mich nicht verzählt habe). Die genauen Standorte findet man hier: http://www.fpz.de/standorte_fpz_rueckenzentren.php

fataxie/fpz.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/20 19:54 von Bernhard